Epiphytisch wachsende Kakteen


Epiphyten sind im eigentlichen Sinne Aufsitzerpflanzen. Das heißt, sie wachsen nicht im Erdboden sondern in der Hauptsache auf Bäumen, nicht nur in den Astgabeln sondern überall dort wo sich der Platz dafür anbietet. Auch steile Felswände werden besiedelt. Die Versorgung mit Licht, Wasser und Nährstoffen muss gegeben sein. Ihre Heimat sind die subtropischen und tropischen Gebieten Südamerikas bis in 3500m über dem Meeresspiegel.
All diese Pflanzen wachsen oft vergemeinschaftet mit Bromelien und Orchideen. Da halte ich mich aber raus. Bei diesen Kakteen unterscheidet man grob in 2 Gruppen. Einmal die Epikakteen und zum anderen die Gliederkakteen.

Ebenfalls zu den Epiphyten werden auch die Selenicereen gezählt. Sie können sowohl terrestrisch als auch epiphytisch wachsen. Beheimatet sind sie vom Süden der USA bis in den Norden von Südamerika. Sie sind nicht an die tropischen Regenwälder gebunden.

Selenicereus grandiflorus

Epikakteen

Gliederkakteen

Zur Gruppe der Epikakteen die Vielzahl der als Epiphyllum bekannten Blattkakteen. Diese werden jetzt unter der Bezeichnung Epicactus gehandelt. Bei den Gliederkakteen sind am häufigsten der Osterkaktus und der Weihnachtskaktus zu nennen. Beide unterscheiden sich nicht nur in der Zeit der Blüte sondern auch in der Form der Blüte.

Blüte vom Osterkaktus-Hatoria

Blüte der Schlumbergera-Weihnachtskaktus

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